Schleuderschutz und Reifendruck: Was sich bei Neuwagen ab November ändert

Immer wieder müssen wir über Verkehrsunfälle in unserer Region berichten. Ob Blitzeis, Aquaplaning oder menschliches Versagen – das Führen eines Pkw ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Um das Unfallrisiko zu senken, treten im November einige neue Regelungen für Neuwagen in Kraft. Unter anderem sollen die Reifen zukünftig ihren Druck selbst überprüfen.

Das sind die neuen Regelungen für Neuwagen

Seit der Erfindung des Autos vor nunmehr fast 130 Jahren hat sich die Sicherheit der motorgetriebenen Gefährte kontinuierlich verbessert. Mit dem Einzug elektronischer Bauteile kamen ausgeklügelte Sicherheitssysteme und Standards hinzu. Und auch heute halten in regelmäßigen Abständen Neuerungen Einzug, die Unfälle und insbesondere die damit zusammenhängenden Personenschäden verhindern sollen. In ein paar Tagen treten gleich zwei neue Regelungen in Kraft. Neuwagen ohne Reifendruckkontrollsystem (RDKS) und Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) können von diesem Zeitpunkt an nicht mehr zugelassen werden. Für die Fahrer ergibt sich hier ein deutlicher Sicherheitsvorteil im Straßenverkehr, für den man die auf die Verbraucher umgewälzten Mehrkosten schon einmal in Kauf nehmen kann. Doch wie funktionieren diese beiden technischen Neuerungen?

Foto: © istock.com/SensorSpot

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Moderne Reifen, die den höchsten Sicherheitsstandards gereichen, findet man auf Portalen wie tirendo.at. Die an Neuwagen verbauten Pneus verfügen zukünftig durchweg über die elektronische Reifendruckkontrolle (RDKS). Dabei unterscheidet man zwischen zwei Varianten: das direkt und das indirekt messende System. Der Dekra-Sprecher Wolfgang Sigloch erläuterte das:

Bei direkt messenden Systemen ist jeder Reifen mit eigenen Sensoren ausgestattet, die Reifendruck und Temperatur messen und über Funk an das Fahrzeug weitergeben. Indirekt messende Systeme nutzen die vorhandenen Sensoren des Antiblockiersystems (ABS) und des Schleuderschutzes (ESP) und stellen so Veränderungen des Reifendrucks anhand der Raddrehzahl fest.

Der Schleuderschutz beziehungsweise die Fahrdynamikregelung (meist ESP für „Electronic Stability Control“) kennen wir bereits seit den mittleren 90ern. Diese Systeme haben sich in den Jahren nach ihrer Einführung derart bewährt, dass sie nun zum Standard werden.

Short URL: http://alt.leobennews.at/?p=15755

Posted by on Okt 21 2014. Filed under TOP Artikel. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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