Warum bleibt die Geburtenrate weiterhin so niedrig?

In Österreich stellt die Geburtenrate schon seit einigen Jahren einen kritischen Diskussionspunkt dar. Doch überhaupt in Europa ist das Thema heikel behaftet. Die Europäer schrumpfen sich klein. Wenn wir Österreich betrachten, so wurden 2012 78.952 Neugeborene verzeichnet. 2011 waren es noch 78.109. Das macht 9,4 Neugeborene pro 1.000 Einwohner. Wenn das Gesamtbild betrachtet wird, kommen auf eine österreichische Frau 1,42 Kinder. Österreich liegt somit unter dem EU-Schnitt, der bei 1,57 Neugeborenen pro Frau liegt.

 

Wie sieht es in den Nachbarländern aus?

In Deutschland ist die Lage noch ein wenig prekärer. So kommen auf 1.000 Einwohner 8,4 Neugeborene im Jahr 2012. Das entspricht insgesamt 1,36 Kinder pro Frau. Wenn wir das Konstrukt nun erfassen und es überlegen, welche Anzahl von Kindern nötig ist, dass sich ein Volk vermehrt, abgesehen von Zuwanderung, so gilt es mehr als zwei Kinder in die Welt zu setzen. In Europa schaffen dies gerade einmal vier Nationen. Nämlich Frankreich, die Türkei, Island sowie Irland. Der Rest Europas hingegen legt Durchschnittszahlen vor, die unter zwei Kindern pro Frau liegen.

 

Warum werden heute weniger Kinder in die Welt gesetzt?

Diese Frage versuchen Wissenschaftlicher nun schon seit einigen Jahren zu beantworten. Der demografische Wandel sorgt bereits zum jetzigen Zeitpunkt für enorme Probleme und Diskrepanzen innerhalb der Gesellschaft. Diese Gräben werden sich merkbar weiten, wenn der Staat keine adäquaten Lösungen findet. Der Ansatz der Ursachenforschung kann beispielsweise dahin gehen, dass es uns Menschen in Europa ein wenig zu gut geht. Wir müssen uns keine Sorgen um die Nahrungsbeschaffung machen, wir haben ein Dach über dem Kopf und Armut ist kein allzu großes Problem. Im Vordergrund steht oftmals die Verwirklichung des Selbst, was mit Erfolg im Leben und in der Karriere konnotiert ist.

 

Für Kinder ist kein Platz.

Welche weiteren Gründe gibt es? In der modernen Gesellschaft genießen Kindern nicht mehr die absolute Narrenfreiheit, die sie eigentlich genießen sollten dürften. Sie werden als Last wahrgenommen, die Jahrzehnte lang auf den Taschen der Eltern liegt. Der triebhafte Zwang durch Paarung und Vermehrung die Rasse Menschen am Leben zu erhalten wurde durch Statussymbole wie Immobilien, Autos, Schmuck und Technik ersetzt. Der Staat schafft es nur gemächlich Anreize zu schaffen. Es ist auch Aufgabe des Staates das Bild einer Schwangeren, einer Mutter und von einem Vater gesellschaftlich aufzuwerten. Ansonsten wird der demografische Wandel unaufhörlich weiter voranschreiten.

 

Wie machen Sie sich Ihre Schwangerschaft schön?

Dabei gibt es schon unheimliche viele Möglichkeiten, sich die Schwangerschaft schön zu machen. Neben all den Freunden, die nun mehr Zeit und Aufmerksamkeit aufbringen, können auch wunderbare Erinnerungen geschaffen werden. Beispielsweise ein Schwangerschaftsalbum. Halten Sie die schönsten Momente Ihrer Schwangerschaft fest und erinnern Sie sich in vielen Jahren noch daran zurück. Schöne Momente lassen sich dank modernste Technik heute für die Ewigkeit festhalten.

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Posted by on Apr 23 2014. Filed under TOP Artikel. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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